10 Tipps für stressfreie Weihnachten

Diese ganz spezielle Zeit des Jahren, an der der Zusammenhalt der Familie beschworen wird, um die sich sonst die restlichen 364 Tage niemand kümmert.

Die Kinder, sonst Jogger und Jeans gewöhnt, werden in Samtkleidchen und Jacket gesteckt. Küchenabstinenzler und Anhängende der 5-Minuten-Blitz-Gerichte sollen ausgerechnet an diesen wichtigen Festtagen ein viergängiges Michelin-Menü (2 Sterne mindestens!) auf die festlich gedeckte Weihnachtstafel zaubern.

Der ideale Nährboden für Frust statt Festtagsstimmung, und es genügt ein Funke, um einen veritablen Waldbrand auszulösen (selbst wenn der Weihnachtsbaum nur mit LED-Lichterkette geschmückt wurde).

1. Falsche Hoffnungen begraben

Zu Weihnachten treffen unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, das sorgt für Konfliktpotenzial. Einige unserer Erwartungen, wie zum Beispiel weiße Weihnachten, sind schlichtweg illusorisch.

2. Ablauf vorab besprechen

Weniger ist mehr! Denken Sie an dieses Motto und sparen Sie sich das eine oder andere Weihnachtsritual zugunsten entspannterer Atmosphäre.

Während der eine am liebsten an liebgewonnenen Familientraditionen festhalten möchte, will der andere sie durchbrechen. Gerade Teenager schalten bei den Weihnachtsrituale oft auf stur und wollen Heiligabend lieber mit Freunden verbringen. Besprechen Sie den Ablauf mit den Kindern vorher und schließen Sie Kompromisse.

3. Prioritäten setzen

Das Jahresende besinnlich ausklingen lassen – schön wär´s! Dezember scheint die stressigstes Zeit des Jahres zu sein:

Weihnachtsfeier in der Arbeit, dann noch Plätzchen backen für das Weihnachtsfest im Kindergarten, nicht zu vergessen die Schulaufführung der Kinder.

Nicht jeder Weihnachtstermin ist wirklich Pflicht. Besuchen Sie nur die wichtigsten Veranstaltungen und trauen Sie sich auch mal Nein zu sagen.

Zeit ist gerade heute in der stressigen Arbeitswelt unser wertvollstes Geschenk. Reservieren und schenken Sie den Menschen Zeit, die Ihnen am nächsten stehen.

4. Geschenkwut stoppen

Bescherung ist für Kinder der absolute Höhepunkt des Weihnachtsfestes. Und Erwachsene greifen jedes Jahr (gefühlt) tiefer in die Tasche, um ihren Liebsten glücklich zu machen. Es scheint gar, man stünde in einem Geschenk-Wettbewerb. Mehr als 300 Euro geben Eltern durchschnittlich für die Geschenke ihrer Kinder aus.

Schrauben Sie die Geschenke auf ein realistisches Maß herunters. Denn: Wenn einer ein iPhone schenkt, aber nur Socken bekommt, ist schlechte Laune unvermeidbar.

5. Früher bescheren

Gerade bei kleinen Kindern sehr wichtig, um schlechte Laune und Frust bei den Jüngsten zu vermeiden.

6. Aufgaben delegieren

Verteilen Sie die Aufgaben innerhalb der Familie. So können die Kinder den Baum schmücken, die Schwiegereltern sorgen für den Nachtisch, die Einkäufe erledigt die Frau, der Mann kümmert sich um passende Getränke und gekocht wird gemeinsam als Familie.

7. Adieu Perfektion

Weder muss die Wohnung für Weihnachten perfekt geputzt sein, noch muss es an drei Tagen hintereinander Festmenüs geben, die Sie planen und stundenlang kochen.

Gleiches gilt für die Sonderwünsche der Gäste: Oma ist Diabetiker, die Nichte verträgt keine Laktose, die Tante is(s)t vegan… Sie können es allen recht zu machen, also versuchen Sie es erst gar nicht. Planen Sie ihr Menü so, das für jeden etwas dabei ist.

8. Pausen einplanen

Die Kinder rennen schreiend durchs Haus, der Onkel diskutiert mit dem Schwiegervater, Oma Maria plündert den Weinkeller und in der Küche brodelt das Nudelwasser – Chaos pur.

3 Tage mit der ganzen Verwandtschaft sind für alle Beteiligten zumeist sehr anstrengend.

Schaffen Sie Rückzugsorte und planen Sie Aktivitäten wie Spaziergänge ein, damit alle beschäftigt sind und weniger Zeit für Streitereien bleibt.

9. Kritische Themen ausklammern

Ihre Familie ist durchzogen von unterkühlten Beziehungen, schwelenden Streitigkeiten oder Scheidungen…. Schwierig … Versuchen Sie heiklen Situationen aus dem Weg zu gehen und kritische Themen an Weihnachten gar nicht erst anzugesprechen.

10. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

Es ist Ihre Entscheidung, wie Sie Weihnachten verbringen. Beziehen Sie die ganze Familie in die Planung der Feiertage mit ein. Somit wissen alle ihre Wünsche berücksichtigt. Schließlich bleibt genug Zeit, die Wünsche aller Familienmitglieder zu erfüllen.

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